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Porträts als Spiegel der dörflichen Lebenswelt

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Die Bedingungen unter denen Ignaz Böckenhoff arbeitete, waren denkbar einfach, aber er wusste sie kreativ zu nutzen. Ein Blick auf seine Porträts zeigt, dass das "Atelier" eines Dorffotografen überall sein konnte.

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Raesfelder Familie, 1929/30

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Porträt eines Mannes, o.J.

Böckenhoff fotografierte die Menschen in der Regel im Freien. In seinen frühen Bildern versuchte er, die Porträtierten in möglichst würdiger Haltung zu zeigen, auch wenn die Anordnung dabei häufig etwas steif und unsicher wirkt. Den in Amateurhandbüchern häufig empfohlenen neutralen Stoffhintergrund verwendete er nur selten.

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Porträt eines Mannes, 1946/47

Statt dessen setzte Böckenhoff seine Modelle vor eine geöffnete Haustür oder ein Scheunentor, so dass sich der Kopf klar vor dem dunklen Hintergrund abheben konnte.









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